Biwakscharte Blog http://biwakscharte.de/outdoor-blog Blog für Outdoor & Bergsport Fri, 10 May 2013 10:55:43 +0000 de-DE hourly 1 Innovative Kinderklettersteigsets im Überblick http://biwakscharte.de/outdoor-blog/innovative-kinderklettersteigsets-im-uberblick/ http://biwakscharte.de/outdoor-blog/innovative-kinderklettersteigsets-im-uberblick/#comments Fri, 10 May 2013 10:54:43 +0000 Sandy http://biwakscharte.de/outdoor-blog/?p=3116 Kinder am Klettersteig sind immer mehr unterwegs und wollen genauso gesichert sein wie die Erwachsenen. Bis zuletzt gab es nur die Nachsicherung per Seil und Sicherungsgerät. Seit diesem Jahr gibt es diesbezüglich Neuigkeiten und die innovativsten Hersteller widmeten sich auch der Sicherheit unserer Kinder. Aktuell werden drei Klettersteigsets für Kinder angeboten, die auf Körpergewicht und Dämpfung geeicht sind. Hier der Überblick:

Edelrid Cable Vario

Die Innovation aus dem Hause Edelrid. Das Cable Vario ist das weltweit erste Klettersteigset, bei dem sich der Bremswiderstand auf das Gewicht des Benutzers einstellen lässt, ähnlich dem Z-Wert bei einer Skibindung.

  • Ein Klettersteigset für alle Benutzergruppen, auch Kinder und leichte Personen
  • Variobrake ermöglicht die stufenlose Einstellung des Bremswiderstandes
  • Thermogeformte Hülle für optimale Bedienung und Schutz der Bremseinheit
  • Erfüllt die EN 958 auch bei 180°-Fehlanwendung
  • OneTouch Karabiner verhindern ein Einklemmen der Finger
  • Flache Karabiner können sich bei Biegebelastung verformen und brechen nicht
  • Elastische Enden zum körpernahen Handling der Karabiner
  • Kurzhängeschlaufe direkt am Dämpfungselement

Gewicht: 615g
Gewichtsklasse: 30-80 kg
Normen: EN 958

Skylotec Buddy Via Ferrata

Für Kinder sind Ausflüge in die Berge ein Abenteuer und damit diese Abenteuer sicher bleiben hat Skylotec speziell für die kleinen Gipfelstürmer das Buddy Ferrata Set entwickelt. Dieses Klettersteig-Set ist die Kinderversion des Skysafe II und verpackt Sicherheit in einem spielerischen und kindgerechten Design. Vom Gurt bis zum Karabiner, hier ist alles auf die Kleinen abgestimmt . Auch bei der Version des Skysafe II für die Minis kommt bei Stürzen unser neues Two-Step-System Dämpfer zum Einsatz. Durch den Zwei-Stufen-Dämpfer werden bei einem Sturz die Stoßkräfte immer unter 6 kN gehalten, garantieren ein federleichtes Abfangen und höchste Sicherheit für die kleinen Bergsteiger. Buddy sorgt hier sogar selbst, in Form eines Karabiners, für die Sicherheit seiner kleinen Freunde.

Gewicht: 540 g
Max. Öffnung: 31 mm
Material: Edelstahl, Aluminium, Polyamid
Norm: EN 958

Mammut Tec Step Bionic 2

Die nächste Generation der bewährten Mammut® Tec Step Sets berücksichtigt neueste Erkenntnisse der Sicherheitsforschung: der Bremskraftverlauf des Bandfalldämpfers wurde noch einmal optimiert, so dass die Tec Step Sets nun im Falle eines Sturzes noch weicher ansprechen und körperschonender abbremsen. Gleichzeitig konnte der maximale Fangstoss reduziert werden. Ein Kurzschliessen der neuen Tec Step Sets durch die 180 Grad Fehlanwendung (ein Karabiner am Drahtseil, der zweite Karabiner am Klettergurt) ist nicht möglich. Neue Elastarme bieten ausserdem bestes Handling bei Umhängevorgängen am Klettersteig, der neue High-End-Karabiner Bionic Via Ferrata mit Key Lock und Schnellverschluss lässt sich dank der mit Kunststoff überspritzten Handauflage angenehm bedienen. Im robusten und formschönen Tec Step Bag ist die Via Ferrata Safety Card mit Erklärungen zur korrekten Anwendung des Klettersteigsets integriert. Ein Verdrehen der beiden Elastarme wird durch den leichten und kompakten Swifel verhindert.

Länge: 100 cm
Gewichtsklasse: 30 – 100kg
Norm EN 958

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Klettersteiggehen mit Kindern – 10 Sicherheitstipps http://biwakscharte.de/outdoor-blog/klettersteiggehen-mit-kindern-10-sicherheitstipps/ http://biwakscharte.de/outdoor-blog/klettersteiggehen-mit-kindern-10-sicherheitstipps/#comments Fri, 10 May 2013 10:06:49 +0000 Sandy http://biwakscharte.de/outdoor-blog/?p=3114 Kinder klettern gerne. Klettersteige bieten die Möglichkeit die Kleinen bei überschaubarem Risiko sicher in große Höhen zu führen. Allerdings sollte man hierbei unbedingt einige Sicherheitsmaßnahmen einhalten. Wir möchten euch 10 wichtige Punkte nennen, die man beachten sollte, wenn man mit Kindern auf einen Klettersteig geht.

10 Tipps für mehr Sicherheit auf Klettersteigen

Einstiegsalter

Grundschulkinder kann man mit kleinen Klettereien an das Thema heranführen, allerdings noch nicht mit auf einen Klettersteig nehmen. Ein gutes Einstiegsalter liegt bei 12-14 Jahren. Generell sollten Eltern das Einstiegsalter individuell von ihrem Kind abhängig machen. Jedes Kind ist unterschiedlich gebaut und wächst schneller bzw. langsamer. Kleinere Kinder können leichter Schwierigkeiten beim erreichen der Kletterhilfen haben.

Klettervorkenntnisse

Kinder, die vorher schon in der Halle oder am Fels klettern gelernt haben, haben es in einem Klettersteig wesentlich leichter. In der Regel haben Sie weniger Angst vor Höhe und wissen bereits wie man am Fels antritt und Griffe findet.

Richtige Tourenplanung

Eltern sollten die Tourenplanung an die Fähigkeiten und Wünsche des Kindes anpassen! So ist es ratsam Klettersteigtouren mit einem kurzem Zustieg zu wählen, damit die Kinder noch genügend Reserven für den Klettersteig haben. Nützliche Informationen über Schwierigkeit, Länge, Umfang der Sicherung findet man in Klettersteigführern oder in den Tourismus- und Bergführerbüros.

Vorsicht vor vermeintlich leichten Steigen

Meistens werden Klettersteige in Schwierigkeitsgrade von A (weniger schwer) bis E (extrem schwer) eingeteilt. Jedoch kann es sein, dass A-Klettersteige nicht durchgehend gesichert sind. Diese ungesicherten Passagen stellen dann meist keine kletter technischen Ansprüche, können aber durch Absturzgelände verlaufen und somit eine Gefahr für Kinder darstellen. Sind Kinder dabei sollte man also unbedingt auf eine durchgehende Sicherung achten.

Zu lange Klettersteige

Einer der häufigsten Fehler den Eltern bei der Wahl einer Klettersteigtour begehen, ist dass sie eine Tour wählen die zu lange ist. Sehr gefährlich wird es nämlich, wenn die Kraft oder Konzentration von Kindern nachlässt. Den meisten Kindern genügen eine bis anderthalb Stunden völlig. Ideal sind vor allem Klettersteige mit Ausstiegsmöglichkeiten um die Tour zu verkürzen oder im Notfall abzubrechen.

Die richtige Ausrüstung

Die Standardausrüstung besteht aus einem Kletterhelm (kein Fahrradhelm!), einem Klettergurt (bei Kinder möglichst eine Kombination aus Sitz- und Brustgurt) und einem Klettersteigset. Auf gar keinen Fall dürfen Kinder nur durch eine Bandschlinge oder ähnliches gesichert sein! Bei Stürzen drohen besonders Kindern Verletzungen, da sich der Bandfalldämpfer bei leichtgewichtigen Personen nicht ausreichend entfaltet oder das Bremsseil nicht genug durchrutscht. Für ihr Kind empfehlen wir spezielle Ausrüstung der Kategorie Kinderklettern.

Nachsichern

Da Klettersteigsets bei Kindern nur eingeschränkt funktionieren, müssen Erwachsene die kleinen Begleiter an schwierigen Stellen nachsichern. Hierzu bindet man das Kind wie beim Klettern per Achterknoten in ein etwa 20 Meter langes Kletterseil. Nun steigt der Erwachsene voraus, fixiert sich an einem zuverlässigen Fixpunkt und sichert das Kind per Halbmastwurf nach. Wer diese Technik nicht bereits vom Klettern beherrscht, sollte sie unbedingt in einen speziellen Eltern-Kind-Klettersteigkurs erlernen. An Stellen mit geringer Sturzhöhe wie an Quergängen oder in flachen Passagen können Kinder auch mal ohne Nachsicherung klettern.

Ein Erwachsener pro Kind

Da bei schwierigen Passagen jedes Kind gesichert werden muss, gilt eine Mindestanforderung von einem Erwachsenem pro Kind. Am besten sind sogar zwei Erwachsene pro Kind. So kann einer vorsteigen und bei Bedarf sichern, während der andere hinterherklettert und dem Kind Anleitung und Hilfestellung gibt.

Motivation und Geduld

Klettersteige sind für Kinder keine alltägliche Situation, weshalb man Sie unter keinen Umständen unter Druck setzen sollte. Sobald es hektisch wird, bekommen die Kleinen Angst und werden unsicher. Deshalb ist es wichtig stehts Ruhe auszustrahlen und sein Kind zu motivieren. Nur wenn sich das Kind sicher fühlt und keine Angst hat, kann es uneingeschränkten Spaß haben.

Klettersteigkurse für Familien

Bei diesen speziell auf Familien angepassten Kurse gibt es neben einer Menge Spaß viel zu lernen. Kinder lernen unter anderem wie sie sich richtig im Klettersteig bewegen. Für die Erwachsenen gilt es das richtige Verhalten, sowie die entsprechenden Sicherungstechniken zu erlernen.

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Welche Sportbrille ist die richtige für mich? http://biwakscharte.de/outdoor-blog/brillen-welche-ist-die-richtige-fur-meinen-sport/ http://biwakscharte.de/outdoor-blog/brillen-welche-ist-die-richtige-fur-meinen-sport/#comments Thu, 25 Apr 2013 12:29:14 +0000 Sandy http://biwakscharte.de/outdoor-blog/?p=3083 Die richtige Sportbrille finden. Was sich nach einer einfachen Aufgabe anhört, kann bei leichtsinniger Auswahl schnell zur Enttäuschung führen. Damit ihr zur richtigen Brille greift, zeigen wir euch worauf man beim Kauf einer Sportbrille achten sollte.

Die Sportart stellt die Anforderungen

Bei der Wahl einer Sportbrille kommt es vor allem auf den Verwendungszweck, sprich die Sportart an. Da jede Sportart ihre ganz eigenen Anforderungen an die Brille stellt, werden Brillen meist in Anwendungsbereiche und anschließend in die jeweiligen Sportarten unterteilt.

Outdoor Sportbrillen

  • Laufen
  • Radsport
  • Reitsport
  • Gletscher
  • Ski

Nautic Sportbrillen

  • Segeln
  • Surfen, Kitesurfen
  • Canyoning
  • Rafting

Speed Sportbrillen

  • Mountainbiken
  • Trailrunning
  • Klettern

Kinder Sportbrillen

  • Outdoor
  • Nautic
  • Alltag

Da ihr nun wisst in welcher Kategorie ihr suchen müsst, kommt es noch auf die speziellen Anforderungen der Sportart und eure persönlichen Anforderungen an. Wichtige sind unter anderem folgende Kriterien:

  • Grip
  • Belüftung
  • Nasensteg
  • Bügel
  • Form
  • Seitenteile
  • Gläser

Guter Gripp ist wichtig! Er sorgt durch spezielles Material für einen sicheren Sitz der Brille. Bei der Belüftung gilt es zwischen den verschiedene Konstruktionen abzuwägen. Es gibt frontale, seitliche, verstellbare oder vollständige belüftete Sportbrillen. Mit der richtigen Belüftung kann man das beschlagen der Gläser verhindern.

Bei der Auswahl von Nasensteg und Bügeln, kann man bestimmen wie die Brille aufliegt. Soll sie weich und eng aufliegen oder gar verstellbar sein? Auch Extras wie Schaumeinlagen, die Schweißtropfen aufhalten und Stoß absorbierende Bügel sind möglich.

Schlussendlich bieten Form, Seitenteile und Gläser weitere Anpassungsmöglichkeiten wie optimalen Schutz vor Sonneneinstrahlung, großflächige Gläser für ein maximales Sichtfeld oder ein Seitenschutz der vor Spritzwasser schützt.

Zum Abschluss möchten wir noch gezielt auf den Schutz vor Sonneneinstrahlung eingehen. Der Sonnenschutz wird von verschiedenen Normen meist wie folgt aufgeteilt.

KategorieLichtdurchlässigkeitEinsatzzweck
080-100%Sehr leichte Sonneneinstrahlung
143-80%Leichte Sonneneinstrahlung
218-43%Mittlere Sonneneinstrahlung
38-18%Starke Sonneneinstrahlung
43-8%Sehr starke Sonneneinstrahlung

Ganz wichtig: Wenn ihr eure Sonnenbrille beim Straßenverkehr tragen wollt, müssen die Signalfarben Rot, Grün und Gelb deutlich erkennbar sein!

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Erinnerung zum Rückruf von Klettersteigsets http://biwakscharte.de/outdoor-blog/erinnerung-zum-ruckruf-von-klettersteigsets/ http://biwakscharte.de/outdoor-blog/erinnerung-zum-ruckruf-von-klettersteigsets/#comments Thu, 25 Apr 2013 12:29:05 +0000 Sandy http://biwakscharte.de/outdoor-blog/?p=3100 Wir möchten Euch noch einmal darauf aufmerksam machen und erinnern, dass sehr viele Hersteller ihre Klettersteigsets zurückrufen. Zu den betroffenen Sets zählen Sets mit Bandfalldämpfer sowie Sets mit Seilbremse. Betroffen sind jedoch nicht alle Modelle.

Ist mein Klettersteigset betroffen?

Die Alpenvereine in DE und AT haben hierzu eine hervorragende Übersicht geschaffen. Überprüft am besten gleich, ob euer Klettersteigset betroffen ist. Die Bearbeitungszeiten bei den Herstellern sind recht unterschiedlich, so kann eine Bearbeitung unter Umständen bis zu 4 Wochen dauern.

Die Pressemitteilung des Alpenvereins und die Übersicht der betroffenen Klettersteigsets stellen wir direkt für euch zur Verfügung:
Alpenverein Pressemeldung Klettersteigsets
Rückrufliste Klettersteigsets

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Gesund in die Berge – Herz-Kreislauf-Versagen http://biwakscharte.de/outdoor-blog/gesund-in-die-berge-herz-kreislauf-versagen/ http://biwakscharte.de/outdoor-blog/gesund-in-die-berge-herz-kreislauf-versagen/#comments Thu, 11 Apr 2013 10:01:13 +0000 Sandy http://biwakscharte.de/outdoor-blog/?p=3066 Weit mehr als vierzig Millionen Menschen gehen jährlich in den Alpen zum Bergwandern oder Skifahren. Laut der DAV-Bergunfallstatistik 2010/2011 passieren 60 Prozent aller Not- und Unfälle von DAV-Mitgliedern beim Bergwandern, auf der Piste, beim Variantenfahren und auf der Loipe.

Jeder Dritte stirbt an Herz-Kreislauf-Versagen

Rund ein Drittel aller Todesfälle sind auf Herz-Kreislauf-Versagen zurückzuführen. Hohe konditionelle Anforderungen, Absturz gefährdetes Gelände oder auch die hohe Geschwindigkeit beim Skifahren können zu körperlicher Überlastung bis hin zum Tod führen.

Betroffen sind vor allem Männer über 34

Ca. 90 Prozent aller plötzlichen Herztodesfälle erleiden Männer über 34 Jahre, wobei das Risiko mit zunehmenden Alter stark ansteigt. Besonders gefährdet sind vor allem Menschen, die an Vorerkrankungen leiden oder nicht ausreichend an die spezielle Belastung der gewählten Sportart angepasst sind. So haben beispielsweise Männer mit einem vorangegangenen Herzinfarkt beim alpinen Skilauf ein fast hundertfach erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herztod! Auch ein unbehandelter Bluthochdruck steigert das Risiko etwa um das zehnfache.

Weitere Risikofaktoren:

  • Vorangegangener Herzinfarkt
  • Unbehandelter Bluthochdruck
  • Bestehende Herzgefäßerkrankung
  • Hoher Blutcholesterinspiegel
  • Diabetes

Hauptauslöser für Herz-Kreislauf-Versagen

Besonders zu Beginn des Bergurlaubs besteht ein erhöhtes Risiko eines Herztodes – so ereignen sich rund 50 Prozent aller Herztodesfälle am ersten Tag. Ausschlaggebend ist vor allem die ungewohnte physische und psychische Belastung durch den Sport. Zu wenige Pausen, sowie extreme Umweltbedingungen wie Kälte, Hitze, Höhe oder Sauerstoffmangel belasten den Kreislauf. Auch Vorerkrankungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit für plötzliche Herztodesfälle.

Vorbeugen von Herz-Kreislauf-Versagen

Regelmäßiger Sport, eine gesunde Ernährung und ausreichende Pausen können helfen Herz-Kreislauf-Versagen vorzubeugen. Durch Sport hilft man dem eigenen Körper, sich bereits im Voraus an die Anstrengung und Belastung zu gewöhnen. Besonders am Anfang des Bergurlaubs sollte man sich erst langsam Steigern und nicht zu sehr belasten. Unbedingt regelmäßige Pausen mit Flüssigkeitsaufnahme und Nahrungsaufnahme einplanen.

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Jäger des Augenblicks, der Film von Stefan Glowacz http://biwakscharte.de/outdoor-blog/jager-des-augenblicks-der-film-von-stefan-glowacz/ http://biwakscharte.de/outdoor-blog/jager-des-augenblicks-der-film-von-stefan-glowacz/#comments Thu, 28 Mar 2013 09:18:45 +0000 Sandy http://biwakscharte.de/outdoor-blog/?p=3057 Am 25. April kommt mit “Jäger des Augenblicks” der Film zur Venezuela-Expedition von Stefan Glowacz, Holger Heuber und Kurt Albert ins Kino. Den Trailer gibt es hier.

3 Freunde und ihre Venezuela-Expedition

Der Film beansprucht, nicht nur ein spannender Abenteuer Film zu sein, sondern ein echtes Abenteuers von drei Freunden, die sich in atemberaubende Landschaft begeben, um aus eigener Kraft einen gigantischen Berg zu besteigen.

Nicht nur Panorama- und Kletterbilder

Sicherlich hat auch der Tod Kurt Alberts zum Drama beigetragen. Beim zweiten Anlauf am Tafelberg Roraima konnte er nicht mehr dabei sein. Logisch, dass der Film dem Zuschauer nicht nur großartige Panoramen und Kletterbilder liefert, sondern noch einen tieferen Gedanken hat.

Wir sind auf jeden Fall gespannt ob der Film diesen Ansprüchen gerecht wird und freuen uns übere eure Meinungen zum Trailer.

Jäger des Augenblicks (2013) – Offizieller Trailer

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Kletterbücher Reloaded http://biwakscharte.de/outdoor-blog/kletterbucher-reloaded/ http://biwakscharte.de/outdoor-blog/kletterbucher-reloaded/#comments Wed, 13 Mar 2013 11:44:37 +0000 Sandy http://biwakscharte.de/outdoor-blog/?p=3045 Klettern erfreut sich seit Jahren an stetig wachsender Beliebtheit. Egal ob Mann oder Frau, jung oder alt, Klettern fasziniert Menschen so sehr, dass sie selbst nach dem Klettern mit den Gedanken noch bei der letzen Route sind. Gedanken wie “Hätte ich etwas besser machen können?” oder “Ist meine Tritttechnik sauber?” sind nur wenige von vielen Gedanken, die einem in diesem Moment durch den Kopf schwirren.

Für alle Menschen denen es genau so geht, für die nach dem Klettern vor dem Klettern ist, gibt es Kletterbücher. So kann man gemütlich nach dem anstrengenden Training an seiner Technik/Taktik feilen und sich nützliches Wissen für das nächste Training aneignen.

Unter den Lehrbüchern gibt es natürlich auch ein paar, Klassiker und Standardwerke, die gerade überarbeitet wurden und jetzt erschienen sind. 3 dieser Bücher möchten wir Heute vorstellen.

Indoor-Klettern vom DAV

Indoor-Klettern vom Deutschen Alpenverein
Für die Prüfung zum DAV-Kletterschein
Aus Sicherheitsgründen verlangen manche Kletterhallen den Nachweis, dass man eine Ausbildung absolviert hat: den DAV-Kletterschein. Hier ist das Wissen, das Indoor-Kletterer brauchen, um die Prüfung erfolgreich abzulegen:

  • Seil, Gurt, Karabiner, Sicherungsgeräte, Kletterschuhe und Magnesia
  • Toprope sichern – die ersten Schritte: Anseilen, Partnercheck, Sichern
  • Vorstieg sichern: Aufstieg in der Kletterklasse, Seilführung, Sicherungstechnik
  • Plus sichern: Abbauen von Routen, Sicherungsgeräte blockieren
  • Klettertechnik: Klettern mit Hand und Fuß, Positionieren, greifen, stabilisieren
  • Sicher klettern – Unfälle vermeiden: Der Kletterschein, Aus Fehlern lernen

Klettern & Bouldern von Stefan Winter

Klettern & Bouldern von Stefan Winter
Ausführlich informiert Autor Stefan Winter über Ausrüstung, Bewegungstechniken und Taktik, über Sicherungstechniken, aktuelle Geräte und das richtige Training.

Zunächst geht es um das Bouldern, das Klettern bis zur Absprunghöhe, das als eigenständige Disziplin attraktiv ist. Ausrüstung, Aufwärmen, Sicherheit, Boulderarten und Bouldertechniken werden genau beschreiben. Wichtig ist auch die gegenseitige Hilfestellung, wenn zu mehreren geklettert wird.

Auch wer mit Seil, Kletterhelm, Karabiner, Gurten und Sicherungsgeräten an der Kletterwand oder draußen im Fels unterwegs ist, erfährt hier, wie es richtig und vor allem sicher geht. Der Autor erklärt die Techniken des Topropekletterns und des Vorstiegs. Viele Fotos und präzise Zeichnungen illustrieren Bewegungsabläufe und den Umgang mit Seil und Sicherungsgeräten.

Klettersteiggehen von Stefan Winter

Klettersteiggehen von Stefan Winter
Über 1000 Klettersteige gibt es in den Alpen – die meisten mit geringem bis mittlerem Schwierigkeitsgrad. Um sie sicher begehen zu können, braucht man solides Grundlagenwissen.

Das bietet “Klettersteiggehen” (BLV Buchverlag): Das Lehrbuch entspricht den neuesten Erkenntnissen für die Sicherheit am Berg. Alle Aspekte von Ausrüstung, Tourenplanung, Taktik, Sicherung, Klettertechnik, Zustieg und Abstieg werden ausführlich, mit vielen Fotos und Bildserien behandelt. Dazu gibt es Informationen über Wetterkunde und Erste Hilfe, Anleitungen für das Fitnesstraining speziell für Klettersteiggeher sowie Tipps für Familien zum Klettersteiggehen mit Kindern und Jugendlichen.

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Vorteile eines Kunstfaserschlafsacks http://biwakscharte.de/outdoor-blog/vorteile-eines-kunstfaserschlafsacks/ http://biwakscharte.de/outdoor-blog/vorteile-eines-kunstfaserschlafsacks/#comments Wed, 27 Feb 2013 13:36:17 +0000 Sandy http://biwakscharte.de/outdoor-blog/?p=3022 Schlafsack ist nicht gleich Schlafsack!

Das wichtigste Kriterium beim Kauf eines Schlafsackes ist ganz klar das Material. Hier hat man im Wesentlichen die Wahl zwischen einem Daunenschlafsack und einem Kunstfaserschlafsack (Synthetikschlafsack). Da sich diese Materialen deutlich voneinander unterscheiden, sollte man diese Entscheidung vom Einsatzbereich des Schlafsacks abhängig machen. Wenn man den gekauften Schlafsack hauptsächlich dazu benutzt um im Sommer draußen zu schlafen, oder bei Freunden zu übernachten muss dieser andere Eigenschaften aufweisen, als wenn er unter extremen Bedingungen eingesetzt wird.

Kunstfaserschlafsack oder Daunenschlafsack?

Daunenschlafsäcke sind wärmer und leichter, aber auch empfindlicher. Daune sollte nicht zu lange gestaucht gelagert werden und verliert bei Feuchtigkeit einen großen Teil seiner Isolation. Kunstfasern sind hingegen sehr pflegeleicht. Synthetik-Schlafsäcke lassen sich leichter reinigen, trocknen schneller und wärmen selbst bei Nässe. Dies liegt hauptsächlich daran, dass Kunstfasern fast keine Feuchtigkeit aufnehmen.

Ein weiterer Vorteil von Kunstfaser-Schlafsäcken ist der Preis. Die Anschaffung eines solchen Schlafsacks lohnt sich selbst dann, wenn man noch nicht genau weiß, wie oft man seinen Schlafsack benutzen möchte.

Ist ein Kunstfaserschlafsack das Richtige für mich?

Hochwertig verarbeitete Kunstfaser-Schlafsäcke können mit der Bauschfähigkeit eines Daunenschlafsacks durchaus konkurrieren. Hierzu werden die Kunststofffasern mit einer Silikonschicht versehen. Je aufwendiger dieser Verarbeitungsschritt durchgeführt wird, umso besser sind die Isolationseigenschaften des Schlafsacks. Kunstfasern werden mehrlagig verarbeitet, wobei die einzelnen Schichten keinen direkten Kontakt zueinander haben. So verhindert man die Bildung von Kältebrücken.

Heute sind Schlafsäcke aus Kunstfasern dank aufwendiger Konstruktionen und hochwertiger Verarbeitung für alle Einsatzbereiche geeignet. Wenn man Wintertouren plant oder vor hat in tropischen Regionen zu übernachten, sollte man sich für einen Synthetik Schlafsack entscheiden, da dieser keine Feuchtigkeit aufnimmt und so eindeutige Vorteile gegenüber einem Daunenschlafsack mit sich bringt.

In unserem online Shop bieten wir euch in der Kategorie Synthetikschlafsäcke eine gute Auswahl an Kunstfaserschlafsäcken. Aktuell ist beispielsweise der Kunstfaserschlafsack Orbit 0° von Deuter um 30 % reduziert. (Sonderangebot gültig bis 13.03.13)

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Softshell ist beliebt – Materialkunde http://biwakscharte.de/outdoor-blog/softshell-materialkunde/ http://biwakscharte.de/outdoor-blog/softshell-materialkunde/#comments Wed, 13 Feb 2013 09:50:04 +0000 Sandy http://biwakscharte.de/outdoor-blog/?p=2995 Wozu verwendet man Softshell?

Softshell Material ist ein echter Allrounder und wird aktuell in sehr vielen Bereichen verwendet. Es werden Hosen, Funktionskleidung, Westen aber vor allem Jacken aus Softshell hergestellt. Softshell Material ist sehr flexibel und kann durch seine praktischen Eigenschaften zu jeder Jahreszeit zum Sport sowie im Alltag getragen werden. Man trägt Softshell meist als mittlere oder äußere Bekleidungsschicht.

Ortovox - Tribulaun Jacket

Ortovox – Tribulaun Jacket

Aufbau von Softshell:

Softshell besteht normalerweise aus zwei bis drei laminierten Membranschichten. Diese mehrfache Beschichtung schützt vor Wind (Windstopper), Kälte und bedingt vor Nässe. Bei längeren starkem Regen sollte dennoch auf eine Regenjacke zurückgegriffen werden. Die äußere Schichte besteht aus strapazierfähigen Material, das Feuchtigkeit von außen abweist, aber innere Feuchtigkeit wie Schweiß nach außen transportiert. Dieses Prinzip verhindert das Auskühlen des Trägers. Auch das aufscheuern der Schultern wird durch das aus Kunstfasern bestehende Außenmaterial vermieden.

Ortovox - Tofana Jacket Ws

Ortovox – Tofana Jacket Ws

Vorteile von Softshell:

  • Angenehmes Tragegefühl
  • Hält Wind ab (Windstopper)
  • Schützt vor Kälte und Nässe
  • Transportiert Feuchtigkeit nach Außen
  • Sehr leichtes, strapazierfähiges Material
  • Kann so gut wie immer getragen werden
  • In vielen modernen Designs erhältlich
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Schneeschuhe und die Qual der Wahl http://biwakscharte.de/outdoor-blog/schneeschuhe-und-die-qual-der-wahl/ http://biwakscharte.de/outdoor-blog/schneeschuhe-und-die-qual-der-wahl/#comments Fri, 01 Feb 2013 10:36:46 +0000 Sandy http://biwakscharte.de/outdoor-blog/?p=2958 Bei der Wahl des optimalen Schneeschuhes gilt es einiges zu beachten. Je nach Gewicht (Körper & Ausrüstung), Gelände und dessen Beschaffenheit ist eine riesige Auswahl an verschiedenen Schneeschuhen verfügbar. Wir verzichten daher hier auf eine Übersicht der einzelnen Modelle und erklären wie man im Schneeschuh Durcheinander den Durchblick behält.

Es ist meist nicht notwendig, sich mehr als ein paar Schneeschuhe zu kaufen, da man in der Regel im voraus weiß, welche Touren (Flachland, alpine Touren, etc.) man bevorzugt. Die verschiedenen Schneeschuhe lassen sich grob in folgende Varianten gliedern.

Schneeschuh mit Holzrahmen

Der bekannteste Schneeschuh ist wohl der klassische Schneeschuh. Dieser besteht aus einem Holzrahmen und ist mit Leder bespannt. Der klassische Schneeschuh eignet sich durch seine große Auflagefläche besonders gut bei Tiefschnee oder wenn schweres Gepäck mitgeführt wird. Die große Fläche ist jedoch nicht so gut für steiles Gelände.

Schneeschuhe aus Aluminum

Modelle mit leichtem Aluminiumrahmen haben sich im flachen Gelände bewährt und sind durch ihre Bespannung aus Kunststoff besonders robust und reißfest bei größeren Belastungen. Allerdings liegen diese Schneeschuhe auch eine Preisklasse höher als beispielsweise Schneeschuhe aus Plastik.

Schneeschuhe aus Plastik

Schneeschuhe die hauptsächlich aus flexiblem Plastik bestehen sind vor allem eins. Günstiger. Diese Schuhe punkten außerdem durch ihre gute Riehmenbindung, sind aber nicht so stabil wie ihre Artgenossen aus Aluminum.

Schneeschuhe aus Kunststoff

Schneeschuhe aus reinem Kunststoff sind immer mehr im Kommen. Die neuen Modelle können in den unterschiedlichsten Formen und mit verschiedenen Eigenschaften geordert werden. Meist sind bei diesen Schneeschuhen die Seiten etwas mehr unten gezogen als bei anderen Modellen. Dadurch entsteht eine bessere Auflagefläche, die im Tiefschnee nötig ist. Außerdem lassen sich hier Harscheisen und Spikes besonders gut integrieren, was den Halt im steilen Gelände verbessert.

Schneeschuhe und zusätzliche Features

Nützlich sind beispielsweise mit Harschkrallen ausgerüstete Schneeschuhe, die das Gehen auf hartem Untergrund leichter machen. Mit Schneeschuhe, die an den Seiten mit Spikes ausgestattet sind, findet der Wanderer besseren Halt im steilen Gelände. Da nicht alle Modelle über Spikes verfügen, sollte man darauf achten, dass wenigstens Frontzacken vorhanden sind. So kann man kleinere Steigungen meistern und ist nicht nur auf Ebene Flächen beschränkt.

Auch Modelle mit Verlängerungen oder sogar mit Steighilfen sind keine Seltenheit mehr. Die Steighilfe wird in steilem Gelände ausgeklappt um mit der Ferse einen Höhengewinn zu erzielen, der je nach Hersteller und Modell bis zu sechs Zentimeter betragen kann. Der Höhengewinn erleichtert den Aufstieg und hält die Füße in einer natürlichen Laufposition. Außerdem eignet sich die Steighilfe oftmals auch als Bindungsverschluss.

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